Ein Jahrestag der anderen Art

Im März vor einem Jahr hat die Welt erkannt, dass das Corona-Virus ein globales Problem ist. Wir leben nun schon seit einem Jahr mit den Auswirkungen des Virus. Die Einschränkungen im Alltag, in der Wirtschaft, im sozialen Zusammenleben sind Erfahrungen, die keiner von uns so schnell vergessen wird. Nur die Natur freut sich  über eine richtige Atempause. Denn auch wenn wir alle jede Möglichkeit genutzt haben, die eigenen vier Wände verlassen zu können und ins Grüne ausgeschwärmt sind, haben die Lockdowns und Reisebeschränkungen immerhin wirklich positive Auswirkungen auf die Natur.

Die vergangenen 12 Monate haben uns allen vor Augen geführt, was möglich ist, wenn wir zusammen halten. Und es war ein turbulentes Jahr – hier ein kleiner Rückblick von unseren fleißigen Helferinnen aus den Tagesförderstätten, die in den vergangenen 12 Monaten immer wieder in den Wohnhäusern unterstützt haben:

Jahrestag: Am 17. März 2020 wurde kurzerhand beschlossen die Tagesförderstätten zu schließen, aufgrund der rasenden Verbreitung des Corona Virus. Uns wurde die Möglichkeit geboten, die Wohnhäuser zu unterstützen und somit zogen wir, die Tagesförderstätten-Mitarbeiter direkt am 18. März 2020 in die Wohnhäuser Siegfried-Ehlers, Haus am Ring und Haus am Wald ein.

Dies alles ist heute genau 1 Jahr her – 1 Jahr Corona-Virus, 1 Jahr Ausnahmezustand! Es war für ALLE eine große Herausforderung und diese besonderen Umstände begleiten uns wohl noch eine Weile weiter. In diesem Jahr haben wir viel zusammen mit den Bewohnern und Mitarbeitern der Häuser erlebt, immer wieder unter den Vorgaben neuer Verordnungen, die unser Zusammenleben und arbeiten regeln.

Wir haben gemeinsam alle Jahreszeiten, alle Feste von Ostern bis Weihnachten und Silvester miteinander verbracht Jahreswechsel) verbracht. … es war ein Jahr voller Hoffnung (einige Tafös durften wieder Öffnen im Oktober 2020) aber auch Rückschläge (erneuter Lockdown seit Dezember). Unser Fazit zum letzten Jahr: Zusammenhalt hat viele schöne Momente und wir, die Tagesförderstätten -Mitarbeiter möchten heute DANKE sagen an die Wohnhaus-Mitarbeiter und Bewohner: Dankeschön für Euer willkommen heißen, Dankeschön für Eure Geduld mit uns und dass Ihr uns „aushaltet“ mit all unseren individuellen Persönlichkeiten und Eigenheiten! Das wissen wir sehr zu schätzen!

Unser Alltag hat sich gewandelt – mittlerweile sind Masken, Schnelltests oder Hinweisschilder zum Abstand halten normale Ausschnitte unseres Alltags. Und keiner weiß, wie lange uns diese Dinge weiter begleiten werden.

 

Doch schon die alten griechischen Philosophen wussten „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ (Heraklit). Und so ist es auch mit unserem Alltag – wir wissen nie was kommt, aber es wird immer weitergehen. Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass wir auch große Veränderungen gut überstehen können. Daran sollten wir festhalten und weiter anknüpfen!

(Die Helferinnen aus den Tafös, 17.03.2021)